PETZ geht raus !
Benefizveranstaltung am Samstag, den 25. April 2026
Wir vom PETZ sind auch gerne draußen beim Klettern unterwegs.
Draußen Klettern ist anders. Es erfordert Eigenverantwortung.
Und wenn etwas schief geht, braucht es eine kompetente Bergrettung.
Wir möchten allen, die bei uns bouldern, Lust machen auf das Klettern draußen und das mit einer Spendenaktion zugunsten des Aiut Alpin, des Südtiroler Bergrettungsdienstes, verbinden.
Wir zeigen kurze Filme, insbesondere über die Arbeit der Aiut Alpin, für Groß und Klein ist da etwas dabei.
Wir laden alle alpin Interessierten ein, an diesem Tag zu uns zu kommen, um Erfahrungen auszutauschen und vielleicht auf diese Weise die interessierte Jugend für das Klettern in den heimischen Felsen der Pfalz und den Wänden der Alpen zu begeistern.
Wie kommen wir auf diese Aktion?
Diejenigen von euch, die Reinhold Messner folgen, werden vielleicht von seiner Vortragstournee „Über Leben“ gehört haben, oder ihr wart möglicherweise sogar in Mutterstadt am 24. März dabei. Reinhold ist der Prototyp des Alpinisten, der das Abenteuer gesucht und durch ein wenig Glück aber vor allem auch detaillierter Planung und präziser Vorbereitung überlebt hat. Die Organisatoren der Tournee, Welt und Wir, haben freundlicherweise ein kurzes Video unserer Halle vor dem Vortrag in Mutterstadt abgespielt, das Marco Küster, ein lokaler Filmemacher, für uns erstellt hat. Wir hatten die Idee, signierte Plakate der Veranstaltung bei einer Spendenaktion zugunsten der Bergrettung Südtirol als Preise auszuloben, und hierfür haben wir sie dann auch bekommen. Vielen Dank dafür!
Natürlich ist das PETZ zuallererst eine Boulderhalle, also ein Ort, an dem man geschützt vor Wind und Wetter an künstlich erstellten Routen klettert. Aber wir, die dort arbeiten, sind auch draußen unterwegs, sei es als klassische Alpinkletterer oder im modernen „Trad“ Sportklettern oder auch beim Bouldern. Und wir freuen uns, wenn es uns gelingt, einige der Boulderer aus dem PETZ nach draußen zu bringen und drinnen und draußen die ursprüngliche Idee des Klettersports zu leben.
Die ursprüngliche Idee des Klettersports ist die eines Freiraums, in dem das Risiko als ein Teil der Erfahrung akzeptiert und in die Vorbereitung einbezogen wird. Dies galt nicht nur in der alpinen Spielart des Klettersports, sondern auch in außeralpinen Gebieten, beispielsweise den Felsen des Pfälzer Waldes. Es war wahrscheinlich die bewusste Auseinandersetzung mit dem Risiko und dessen Akzeptanz, warum trotz der heute ständigen Bezeichnung des Kletterns als „Risikosport“ die tatsächliche Zahl der Unfälle beim Klettern, geschweige denn die Zahl schwerer Verletzungen oder gar Todesfälle, gering waren und sind. Im PETZ hören wir jedenfalls mehr über schwere Verletzungen beim Mountainbikefahren als beim Klettern, was natürlich keine statistisch belastbare Aussage ist (Statistiken hierzu werden leider nicht geführt).
Dementsprechend hat Martin Scheel, einer der modernen Sportkletterer der ersten Stunde und später erfolgreicher Gleitschirmfliegen und Trainer und Coach der Schweizer Nationalmannschaft in dieser Disziplin, einmal treffend formuliert: „Klettern ist der ideale Risikosport, das empfundene Risiko ist hoch, das wirkliche klein (NZZ vom 24. Juli 2011)“.
In diesem Sinne laden wir ein zu unserer Benefiz-Veranstaltung am Samstag, den 25. April ab 15 Uhr bei uns in der PETZ Boulderhalle Neustadt – und wir hoffen, dass ihr zahlreich erscheint!
Bei der Gelegenheit veröffentlichen wir auch die einminütige Fassung unseres PETZ-Videos, die auch einige unsere Kunden und Mitarbeiter beim Bouldern zeigt.
Auch die Sektionen des Alpenvereins und die Pfälzer Kletterer sind eingeladen, sich zu präsentieren.